Fakten zum Thema Geothermie:



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Der Zusammenhang

Alle wollen erneuerbare Energien, denn der Atomausstieg ist Fakt. Geothermie steht rund um die Uhr zur Verfügung, nicht nur wenn der Wind weht oder die Sonne scheint.

Dabei tut es nichts zur Sache, daß die Energiewende oder der Atomausstieg aktuell weitgehend ohne die Geothermie stattfindet. Das ist noch lange kein Beleg dafür, dass es im Moment richtig läuft – wie ja auch die endlosen Diskussionen und Widerstände über die Standorte von Windkraftanlagen und Überlandleitungen oder über die Höhe der EEG-Umlage zeigen. Vielleicht sind die bisher von der Bundespolitik verfolgten Ansätze ja auch falsch … ? Ein Bürgermeister muss nach Fakten handeln und kann nicht Phantasien nachgehen, die einen Großteil des Tatsachen ausblenden.

Ein Atomausstieg – und auch die Energiewende weg von fossilen Energieträgern - mit vollständiger Umstellung auf Erneuerbare Energien - erfordert, dass auch die Grundlastenergien ersetzt werden. Wind- und Photovoltaik liefern zwar auf dem Papier, d.h. nach installierter MW-Leistung, viel Strom, jedoch nur 25 bis max. 50 % des Jahres und das zudem zu Zeiten, wenn dieser Strom gar nicht benötigt wird. Wind und Photovoltaik sind weder grundlastfähig, noch planbar.

Die erhofften Speichertechnologien, die die vermeintliche Lösung bringen sollen, gibt es bis heute nicht – und sie werden die EEG-Umlage weiter erhöhen, denn auch Speicher kosten Geld. Die Umweltauswirkungen der beabsichtigten Speichertechnologien sind zum Teil noch überhaupt nicht erforscht (Luft-Druckspeicher im Untergrund !, Methaneinspeisung in das Gasnetz, Pumpspeicherwerke).

Grundlastfähige erneuerbare Energien wie die Geothermie oder – eingeschränkt – die Biomasse, erfordern keine zusätzlichen Speicher und Netzausbau – und somit auch nicht deren zusätzliche Kosten und Eingriffe in die Umwelt, denn Speicher und Netze müssen ebenfalls irgendwo gebaut werden.

Die Energiewende ist von allen gewollt, aber sie kann nicht mit Phantasien und Schnellschüssen bewerkstelligt werden, sondern man muss alle Fakten auf den Tisch legen, objektiv! analysieren und erst dann entscheiden. Nur eine solche Vorgehensweise ist auf Dauer nachhaltig und zukunftsweisend. Für eine solche korrekte Vorgehensweise muss ein verantwortungsbewusster Bürgermeister auch eintreten dürfen.

Die Entscheidung

Der Gemeinderat hat diesem Projekt zugestimmt. Es gab keine Bedenken gegen die Technologie. An diese Entscheidung ist man gebunden. Pachtverträge wurden rechtsgültig und rechtsverbindlich geschlossen.

Ja, der Gemeinderat hat einstimmig für einen Pachtvertrag mit GeoEnergy (11. Februar 2008) und für den Standort Realschule (25. Februar 2008) gestimmt. Die endgültigen Pachtverträge wurden mit breiter Mehrheit beschlossen.

Auch wenn an einzelen Standorten (Basel, Landau, Insheim) Probleme auftauchten, gibt es doch zahlreiche Geothermieprojekte – auch im Oberrheingraben – bei denen noch nie irgendetwas passiert ist (z.B. Riehen bei Basel, Bruchsal) oder in Bayern (Unterföhring, Erding, Pullach, Simbach-Braunau). Diese Anlagen laufen z.T. seit 20 Jahren problemlos und so erfolgreich, dass an mehreren dieser Projektstandorte aktuell geplant wird, die Zahl der Bohrungen zu erhöhen, um noch mehr Erdwärme fördern zu können.

Es gibt weit mehr Tiefengeothermieprojekte, bei denen noch nie etwas passiert ist, als solche, bei denen es gewisse Probleme gegeben hat. Die Statistik spricht also klar für die Geothermienutzung und deren Ungefährlichkeit – und nicht wie die BI argumentiert, für die Gefährlichkeit. Ob ein Geothermieprojekt schädliche Auswirkungen hat oder nicht ist unter anderem eine Frage des Untergrundes an der Stelle des Projektes und auch der Betriebsweise. Man kann – wie die vielen Beispiele ohne Probleme oder Schäden zeigen – Geothermieanlagen so (sicher) betreiben, dass man von ihnen nichts spürt – oder man kann sie „riskant“ betreiben, wenn man dazu bereit ist und es von den Behörden erlaubt wird. Riskant bedeutet dabei nicht, dass man bewusst Risiken oder Schäden in Kauf nimmt, sondern, dass man versucht, aus Gründen der Wirtschaftlichkeit bis an die Grenzen der Belastbarkeit des Untergrundes zu gehen.

GeoEnergy hat den von der Landesregierung und dem Bergamt vorgebebenen Anforderungen zugestimmt, dass in Brühl bei allen Maßnahmen und beim Betrieb höchste Vorsicht angewandt wird und dass über die Steuerungsinstrumente (seismisches Monitoring) Erschütterungen auf dem Niveau gehalten werden, dass sie maximal spürbar werden.

Es ist also nicht die Frage, ob Geothermieanlagen per se und zwangsläufig Risiken erzeugen, sondern vielmehr, ob von dem Projektentwickler und den Aufsichtsbehörden verantwortungsvoll gearbeitet und mit dem Untergrund umgegangen wird.

In Brühl wurden von GeoEnergy gemeinsam mit dem Bergamt und dem Landesforschungszentrum Geothermie über mehrere Jahre die Erkenntnisse aus anderen Geothermieprojekten analysiert und daraus Handlungsvorgaben erarbeitet (u.a. Monitoring, Reaktions- und Sicherheitspläne, erweiterte Versicherungslösungen), wie man hier in Brühl zur Sicherheit der Bürger und deren Eigentum vorgehen soll, um alle denkbaren Risiken zu minimieren. Diese Vorgehensweise, die ganz im Sinne der Gemeinde ist – und sicher auch im Sinner der BI sein sollte - hat drei Jahre in Anspruch genommen (von 2008 bis 2011) und hat ganz wesentlich dazu beigetragen, dass das Projekt zeitlich nun so weit in Verzug ist.

Der Außenbereich

Der Gemeinderat hat den Flächennutzungsplan geändert, um das Kraftwerk an genau diesem Standort zu ermöglichen. Das Einvernehmen zum Bauantrag wurde am 25. Februar 2008 erteilt, die Verlängerung im Jahre 2011 wurde gewährt, die Klage der Gemeinde dagegen scheiterte.

Das wirtschaftliche Umfeld

Das Brühler Geothermiekraftwerk ist ein privates Bauvorhaben, das vom Land genehmigt ist und über das EEG vom Bund gefördert wird.

Die Geothermie mag zwar auf dem Papier die höchste Einspeisevergütung erhalten, aber bei Geothermiestrom ist die Einspeisevergütung auch der tatsächliche Endpreis. Bei den vermeintlich günstigeren Windkraft- und Photovoltaikanlagen muss man auf den Preis der Einspeisevergütung noch die Kosten für die noch zu bauenden Stromverteilungsnetze und für die ebenfalls noch nicht gebauten Speicher darauf rechnen. Diese zusätzlichen Kosten zahlt der Bürger nur heute noch gar nicht, sie werden aber als weitere EEG-Umlage bald auf ihn zukommen, wenn die bisherigen Energieszenarien weiterverfolgt werden. Ob diese angeblich billigen „Stromsorten“ für den Bürger dann wirklich billiger als Geothermiestrom sind, ist mehr als fraglich.

Geothermiestrom ist aufgrund seiner Grundlastfähigkeit und jederzeitigen Regelbarkeit zudem in Bezug auf die Versorgungssicherheit und die Netzstabilität auch ein wertvollerer Strom als Windkraft- und Photovoltaikstrom. Diesen Mehrwert hat man erkannt und zahlt dafür eine etwas höhere Vergütung. Ein bei Bedarf zur Erhaltung der Netzstabilität kurzfristig abrufbarer Strom aus einem Gaskraftwerk erhält ebenfalls einen wesentlich höheren Preis (manchmal bis zu 50 oder sogar 80 ct/ kWh) am Markt als ein Grundlast-Atomstrom. Wir zahlen diese im Einzelnen hohen Strompreise schon heute, es merkt nur keiner, weil diese Preise im Gesamtmix nicht bei ihm direkt in der Abrechnung auftauchen.

Geothermieanlagen werden – wie alle anderen Anlagen zur Nutzung erneuerbaren Energien auch – über das EEG gefördert, weil man sich in Deutschland zum Ziel gesetzt hat, diese Technologien zu fördern, um damit langfristig Atomstrom und Kohlestrom zu ersetzen. Warum also sollten Geothermieanlagen anders behandelt werden als andere EE-Anlagen? Auch Windkraft- und Photovoltaikanlagen würde keiner ohne die EEG-Zuschüsse und die Gewinne, die er damit macht, bauen.

Der Bürger zahlt also mit seiner heutigen EEG-Umlage auf seinem Strompreis nicht die Brühler Geothermieanlage (denn die hat bis heute noch keinen einzigen Cent Fördergelder oder EEG-Umlage bekommen), sondern er zahlt damit heute die Kosten für den massiven Ausbau von Wind- und Photovoltaikstrom. Mit dem aktuellen Strompreis und der EEG-Umlage werden nur in verschwindend geringem Umfang Geothermieanlagen in einer Größenordnung von 30 MW Leistung gefördert. (Zum Vergleich: installierte Windkraftleistung und Photovoltaik jeweils ca. 35.000 MW)

Jeder, der eine Photovoltaikanlage auf dem Dach hat, bekommt dafür von seinen Nachbarn, wenn diese keine solche Anlage haben, seine mit dieser Anlage erzielten privaten Gewinne bezahlt; er zieht also seinen Nachbarn das Geld aus der Tasche. 
Dieses Geld-Umverteilungssystem ist offenbar eine gute Sache, wenn es ja nur in die eigene Tasche geht! Nur, wenn Unternehmen die Absicht haben, das gleiche zu machen, dann ist es Geldgier und „Heuschrecken“-Manier.

Geothermieanlagen erfordern jedoch Investitionen in Millionenhöhe (40 bis 70 Millionen EUR) und vor der Ausführung der Bohrungen weiß man nicht, wieviel Energie man erzeugen kann und wieviel man verdienen wird. Diese wirtschaftlich kritischen Anforderungen sind den in finanziellen Dingen sicherheitsbewussten deutschen Bürgern und Banken zu hoch, so dass sie sich nicht in der Finanzierung von Geothermieanlagen engagieren. Stattdessen finanzieren sie ihr Geld lieber in „sichere“ Anlageformen wie Windkraftanlagen (…. Pleiten von PROKON, WINDREICH; etc. etc.) oder Solarfirmen (… Pleiten von Conergy, Solon, Bosch-Solar etc. etc.).

Es steht den Bürgern übrigens vollkommen frei, in Geothermieanlagen, wo sie doch hohe Gewinne wittern, zu investieren. In Bayern gibt es dafür Modelle und auch im Rheingraben kann man es anbieten. Nur, würden sich die Bürger das angesichts der finanziellen Risiken überhaupt trauen? – sicher nicht!

Nur ausländische Investoren sind bereit, in die sehr langwierige Entwicklung von Geothermieanlagen zu investieren (5 bis 8 Jahre für eine Geothermieanlage!), weil man dort im Ausland den hohen Wert von Geothermie für die Energieversorgung kennt. Wenn nun diese ausländischen Investoren das wirtschaftliche – und auch politische !- Risiko auf sich nehmen, in Deutschland Geothermieanlagen zu finanzieren, werden sie dafür auch noch als Heuschrecken gescholten, die nur auf schnelle Gewinne aus seien. Ein absolutes Paradoxon, denn gerade die Geothermie liefert ja gerade keine schnellen oder gar sicheren Gewinne, wie es z.B. Windkraftanlagen und Photovoltaikanlagen zu versprechen scheinen. Wenn diese Investoren auf schnelle Gewinne auswären würden sie – wie der deutsche Bürger und die deutschen Banken auch – in Windkraft und Photovoltaik investieren.

Der Schadensersatz

Keine im Gemeinderat vertretene Partei hat erklärt, den Pachtvertrag kündigen zu wollen oder mit den Klagen das Kraftwerk verhindern zu wollen, da zu Recht Schadenersatzforderungen befürchtet werden.

Bei der ganzen Diskussion um die Räumung der zusätzlichen Grundstücksflächen muss man Augenmaß und Fairness walten lassen. Von Seiten der Gemeinde und der Bürger war im Jahr 2008 maximale Sicherheit bei dem Geothermieprojekt gefordert worden. Als Konsequenz daraus forderte das Bergamt im Herbst 2008 von GeoEnergy – übrigens erstmals bei einem Geothermieprojekt weltweit – eine gutachterliche Beurteilung und Modellierung der im ungünstigsten Fall denkbaren Auswirkungen der Geothermienutzung.

Da es sich wie gesagt um einen bis zu diesem Zeitpunkt einmaligen Vorgang weltweit handelte, konnte weder das Bergamt, die Gemeinde oder GeoEnergy im Jahr 2008 wissen, wie lange sich dieser Begutachtungsprozess hinziehen würde. Das Bergamt hat dann – gehalten von der Landesregierung und ganz im Interesse der Sicherheit der Bürger – für seine Risikobeurteilung sich drei Jahre Zeit genommen. Diese drei Jahre – von 2008 bis 2011 – sind der wesentliche Grund für die inzwischen eingetretenen Verzögerungen und die Überschreitung der Fristen im Pachtvertrag. Nur ein geringer Teil von einigen Monaten geht auf das Konto der Verzögerungen bei der Ausführung der ersten Bohrung.

Da hier in Brühl auch auf Behördenseite in Bezug auf die Sicherheitsanforderungen im Jahr 2008 absolutes Neuland betreten wurde, war auch für GeoEnergy über mindestens drei Jahre (bis die Ausführung der ersten Bohrung im Juli 2011 freigegeben wurde) nicht vorhersehbar, wie lange dieser Prozess dauern würde. GeoEnergy konnte als Firma im Jahr 2008 nicht vorhersehen, wie lange ein zuvor noch nirgendwo in der Welt beschrittener Risiko-Analyse-Prozess dauern würde.

Der Bürgermeister

Der Bürgermeister hat Filterfunktion für kritische Beschlüsse. Der Bürgermeister kann Entscheidungen nicht alleine treffen, ist aber in hohem Maße persönlich für diese haftbar.

Das Ergebnis

Die Rechtstreite, die bisher nur Geld gekostet haben, führten bis heute erwartungsgemäß zu keinem konkreten Ergebnis oder sollen nicht vollstreckt werden.

Die Verhandlungen

Die Ratsmehrheit hat verhindert, dass starke Rechtpositionen zur Verhandlung mit Geoenergy benutzt wurden und so mussten mehrere finanziell attraktive Angebote ausgeschlagen werden.

Es erfolgt keine bevorzugte Behandlung von GeoEnergy, sondern man muss bei dieser Frage, wie schon oben erläutert, Augenmaß bewahren. Ein Großteil der eingetretenen Verzögerungen war der Tatsache geschuldet, dass GeoEnergy sich bereit erklärt hat, die vom Bergamt geforderte maximale Sicherheit zu gewährleisten und alle nur denkbaren Risiken im Vorfeld untersuchen und beurteilen zu lassen.

Zum Thema „Schaden“. Ein finanzieller Schaden definiert sich so, dass man Geld nicht hat, das einem eigentlich zustehen würde. Wenn die Gemeinde die GeoEnergy von den zusätzlichen Grundstücksflächen klagt und GeoEnergy das Geothermieprojekt dadurch evtl. ganz aufgibt, dann hat die Gemeinde keinerlei Pachteinnahmen aus den Flächen des Pachtvertrages mehr – auch langfristig nicht, obwohl sie für die Flächen des Geothermiekraftwerkes über Jahrzehnte eine gute Pachteinnahme und auch Gewerbesteuer-Einnahmen erzielen könnte. Erst dann wäre der Gemeinde tatsächlich ein erheblicher finanzieller Schaden aus ihrem Vorgehen entstanden

Die Experten

Größere Sachschäden (strukturelle Schäden an Gebäuden) oder gar Personenschäden durch das Kraftwerk sind nach Meinung aller Gutachten in Brühl nicht zu erwarten.

Beim Lesen der Gutachten muss man berücksichtigen, dass die verschiedenen Gutachter grundsätzlich die Aufgabenstellung bekommen hatten, zu untersuchen, was passieren könnte, wenn man von den denkbar ungünstigsten Bedingungen im Untergrund ausgeht und wenn man keine Sicherheitsvorkehrungen trifft. Nur aus diesen „worst case“-Randbedingungen leiten sich Magnituden von z.T. bis zu 4 oder 4,5 ab.

Abgeleitet aus diesen „worst case“-Berechnungen wurden dann Maßnahmen erarbeitet und vom Bergamt in seinen Auflagen zu den Genehmigungen festgeschrieben, mit denen man ausschließen kann, dass diese Szenarien eintreten können. Dazu gehört das seismische Monitoring und die Abschaltegrenzwerte, die auch noch ausreichende Sicherheitspuffer beinhalten.

Die denkbaren Risiken wurden analysiert und dann wurden Maßnahmen ergriffen, damit diese denkbaren Risiken nicht eintreten können und dass Schäden in jedem Fall ausgeschlossen werden. Das ist gute Praxis. Es soll nicht die Größe der Schäden begrenzt werden, sondern es soll verhindert werden, dass überhaupt Schäden eintreten können.

Wenn doch was passiert?

Sollte dennoch etwas passieren, gibt es eine 50 Millionen-Euro-Versicherung, für die zusätzlich die Beweislastumkehr gilt: Bei Schäden nach einem seismischen Ereignis prüft zuerst der Brühler Ombudsmann und der Betreiber muß seine Unschuld beweisen.

Die Beweislastumkehr bezieht sich weder auf ein bestimmtes Gebiet oder eine bestimmte Erschütterungsstärke. Man würde der BI den Versicherungsvertrag gerne erläutern, aber daran hat sie leider kein Interesse.

Gerade bei größeren Schäden wird man sich nicht auf einen längeren Kampf einstellen müssen. Größere Schäden erfordern große Erschütterungen oder Senkungen, die sich wiederum sehr einfach messtechnisch nachweisen lassen. Sollte die Geothermieanlage tatsächlich starke Erschütterungen erzeugt haben, dann ist das im seismischen Messnetz zweifelsfrei dokumentiert und dann gibt es auch keine Diskussion, wer den Schaden zu bezahlen hat.

Gerade im Interesse der Brühler Bürger wurde der Versicherungsvertrag so gestaltet, dass die in vielen „normalen“ Haftpflichtversicherungs- und Bergschadenpolicen gemachten Ausschlüsse hier nicht bestehen. Die Tatsache, dass der Versicherer dem zugestimmt hat zeigt übrigens, dass er aufgrund seiner weltweiten Erfahrungen mit Geothermieprojekten die Risiken als gering beurteilt. Würde eine Versicherung ein finanzielles Risiko für sich selbst eingehen – wohl kaum.